Beweistechniken

Widerspruchsbeweis: „Dieser Satz widerspricht einem wohlbekannten Resultat von Isaac Newton.“ Beweis durch Meta-Widerspruch: „Wir beweisen, dass es einen Beweis gibt. Dazu nehmen wir an, es gäbe keinen Beweis…“ Beweis durch Aufschub: „Wir werden das nächste Woche beweisen.“ Beweis durch endlosen Aufschub: „Wie bereits letzte Woche gesagt, werden wir das nächste Woche beweisen.“ Beweis durch überoptimimistisches […]

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Systemisch

Die Person zeigt sich als Teil des übergeordneten „Systems“. Als System ist hier die Familie, die Firma, die Gesellschaft u.a.m. gemeint. Dadurch ist das Verhalten der Person in Zusammenhang mit diesem System zu sehen. Es steht in Wechselbeziehung mit den InteraktionspartnerInnen. Das Verhalten der Gesamtfamilie wird bestimmt durch Interaktion- und Kommunikationsregeln sowie durch die Struktur […]

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Emergenz

Emergenz (lat. emergere: auftauchen, hervorkommen, sich zeigen) ist die spontane Herausbildung von Phänomenen oder Strukturen auf der Makroebene eines Systems auf der Grundlage des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nicht offensichtlich auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. Schwache und starke Emergenz Emergenz ist grundsätzlich in einer […]

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Kontingenz

Kontingenz (lat. contingere: sich ereignen / spätlat.: Möglichkeit) ist ein in der Philosophie und in der Soziologie, vor allem der Systemtheorie (Niklas Luhmann, Talcott Parsons) gebräuchlicher Begriff, um die prinzipielle Offenheit und Ungewissheit menschlicher Lebenserfahrungen zu bezeichnen. „Kontingenz ist etwas, was weder notwendig ist noch unmöglich ist; was also so, wie es ist (war, sein […]

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Satori

Satori ist Japanisch und bedeutet auf Deutsch wörtlich verstehen und bezeichnet das Erlebnis der Erleuchtung im Zen-Buddhismus. Satori ist die plötzliche Erkenntnis vom universellen Wesen des Daseins. Es ist ein Schlüsselkonzept des Zen-Buddhismus und kann nur in der persönlichen Erfahrung verstanden werden. Satori selbst wird erlebt als Auflösung oder zumindest Befreiung vom Ich, von der […]

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Attribution

Ich möchte folgendes voraus schicken: In diesem Essay geht es u.a. um die “Warum-Fragen” die sich anscheinend viele Menschen stellen. Sich die Frage nach dem „Warum, weshalb, wieso“ zu fragen ist obsoletes Denken. Es führt uns zurück in das Klischee „Ursache-Wirkung-Prinzip“. In selbstregulierenden lebenden Systemen funktioniert das nicht. Wir können nicht eine Ursache für eine […]

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Mensch trickst sich selbst aus

Bedürfnisse und Erwartungen verändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen wie wir unsere Welt sehen. Zwei US-Psychologen zeigen, wie der Wunsch nach etwas, das gemeinte Objekt buchstäblich eher in unsere Reichweite setzt, als weniger begehrtes. So ist etwa für einen Durstigen eine Flasche Wasser weniger weit entfernt als für jemanden, der gerade erst seinen Durst gestillt hat. […]

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